oder: philosophische Ansichten zur bewegten Luft.

Vorwort des Autors

Vorwort des Autors

Eine praxisorientierte Kolumne (Buch) mit vielen musikalischen und anderen Beispielen zum Thema Komposition von Musik. Erläuterungen zur geschäftlichen Seite gespickt mit witzigen Anekdoten aus dem teilweise tragigkomischen Leben eines Komponisten/Produzenten werden Hand in Hand gehen mit der Vermittlung fundamentaler Kentnisse der Harmonielehre.

Dieses Grundwissen soll nicht nur mathematisch-logisch erlangt werden sondern parallel dazu wirklich verstanden und begriffen werden, und das geht bei Musik nur über die Ohren, d.h. analog zu den einzelnen Themen werden Gehörbildungsmaßnahmen immer ein wichtiger Aspekt dieser Rubrik sein.

Stattfinden soll das Ganze losgelöst von den teilweise sinnlosen und sich widersprechenden Regeln der sogenannten klassischen- bzw. Jazz-Harmonielehre.
Ziel wird es viel eher sein euch den Weg zu einem eigenen Harmonielehrekonzept zu zeigen, euch zu helfen eure eigene 'wunderbare Welt der 12 Töne' zu schaffen, bzw. sie zu erweitern.

Auch für Leute die nur die sprichwörtlichen 3 Akkorde kennen sollte sich die Beschäftigung mit dieser Thematik lohnen, denn ein richtig angewandtes Harmonielehrekonzept erschwert das Musikerleben nicht, sondern multipliziert das vorhandene Wissen ( seien es auch nur 3 Akkorde)

Sobald irgendwelche Regeln eure Kreativität in irgendeiner Form ('dieser Akkord dürfte doch eigentlich nicht nach diesem hier kommen - außer wir gehen von einer Modulation in die nächste im Quartenzirkel folgende Tonart aus....) tangieren ist das garantiert falsch angewandte Harmonielehre.

Denn als Regel No 1 gilt: es gibt keine Regel für erlaubt und unerlaubt, richtig oder falsch, das entscheidet kein jazzpolizeiliches Richtergremium sondern zuerst einmal ihr, und zwar mit eurem Herz und mit euren Ohren - und dann eure Zuhörer- wobei ihr davon ausgehen könnt das sich 99,999% von denen nicht die Bohne für irgendwelche Sekundärdominanten interessieren.

Harmonielehre ist für die Musik in etwa das ist was die Grammatik für die Sprache ist, aber was nutzt einem das schönste Regelwerk, wenn man einfach nichts zu sagen hat! Also laßt niemals irgendeine Ansammlung von Regeln eure Phantasie oder Inspiration beeiflussen - habt Selbstvertrauen in euer eigenes Urteilsvermögen und laßt euch nie die Freude an der Musik, bzw. am Erschaffen von Musik von irgendwelchen Pappnasen verderben deren regelgerechten Eigenkompositionsarbeiten sich anhören wie Frankensteins Monster aussieht.

In diesem Sinne - Euer Onkel Hermann